Windkraft als Schlüssel zur Resilienz des Tiroler Energiesystems
In einer Kurzstudie im Auftrag der IG Windkraft zeigen wir, dass Tirol trotz hoher erneuerbarer Stromerzeugung im Winter weiterhin auf Stromimporte angewiesen ist. Gleichzeitig wird sich der Strombedarf bis 2050 voraussichtlich mehr als verdoppeln. Da die Tiroler Energiestrategie bisher vor allem auf den Ausbau von Wasserkraft und Photovoltaik setzt, dürfte sich die Winterstromlücke in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Demgegenüber zeigt die Analyse, dass bei Nutzung der vorhandenen Windpotenziale die Winterstromimporte um bis zu zwei Drittel reduziert werden könnten. Die Windkraft kann damit einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten in Tirol leisten.
Die Kurzstudie sowie die Präsentation der Ergebnisse im Rahmen einer Pressekonferenz sind nachfolgend als pdf-Dateien verfügbar.