Schwerpunktthema: Integration erneuerbarer Energien in das Stromversorgungssystem

Für die Erreichung der ehrgeizigen Ausbauziele der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland werden Wind- und Sonnenenergie den größten Beitrag leisten müssen. Gleichzeitig führt gerade die regional ungleich verteilte sowie schwankende und nur eingeschränkt prognostizierbare Stromerzeugung aus diesen beiden Energiequellen zu den größten Herausforderungen für die Integration in das bestehende Stromversorgungssystem. Die Stromnetze wurden in der Vergangenheit nicht auf das regionale Ungleichgewicht des Wind- und Sonnenenergieangebots ausgelegt. Zudem musste der konventionelle Kraftwerkspark bisher nur die Schwankungen auf der Nachfrage- und nicht zusätzlich auch auf der Erzeugungsseite ausgleichen.

Damit die Zielerreichung im Stromsektor daher nicht durch Systemkonflikte mit der bestehenden Erzeugungs- und Netzstruktur gefährdet wird, sind parallel zum weiteren Ausbau begleitende Maßnahmen zur Integration der erneuerbaren Energien in das Stromversorgungssystem erforderlich. Neben einer Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur ist dabei insbesondere eine höhere Flexibilität des Gesamtsystems auf der Erzeugungs- und Verbraucherseite notwendig.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet das Schwerpunktthema der "Energie für Deutschland 2011" des World Energy Councils - Weltenergierat-Deutschland die Auswirkungen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf das bestehende Versorgungssystem und stellt die Möglichkeiten der Integration durch eine systemtechnische Optimierung sowie eine Anpassung des Marktdesigns dar.

Neben der Langfassung ist in der "Energy for Germany 2011" auch eine englischsprachige Kurzfassung verfügbar.

Beide Publikationen können auf der Internetseite des Weltenergierat-Deutschland kostenlos bestellt werden bzw. stehen dort auch als pdf zur Verfügung.

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